Das Standesamt zu für jede Person zu unterschiedlichen wichtigen Daten eines Menschen von Bedeutung. Es stellt ganz zu Beginn des Lebens die Geburtenurkunde aus bzw. meldet einen Neugeborenen an. Falls man dann die Partnerschaft mit dem Lebensgefährten bzw. eine Eheschließung durchführen will, wird das ebenso von dem Standesamt abgeschlossen sowie festgestellt. Wenn jemand stirbt, kümmer sich dieses Zivilstandsamt dann um eine Todesurkunde.

Ich selbst war in letzter Zeit gleich 2 Male bei dem Standesamt. Für mich waren es aber bloß positive Gründe, die mich dorthin zogen.
Zuerst besiegelten wir dort eine Hochzeit mit meiner Lebensparterin & anschließend kam unsere schöne Tochter auf die Welt. Ich assoziiere aufgrund dessen das Standesamt ausschließlich mit positiven Erinnerungen, genauer gesagt mit den zwei schönsten Dingen, die mir während meines Lebns untergekomemn sind.

Nichtsdestotrotz muss ich schon vermerken, dass es oftmals äußerst schwer ist, dort eine Verabredung zu kriegen & auch die ganze Bürokratie mag schon sehr anspruchsvoll sein. Für meine Person dürfte all das weniger kompliziert sein. Wir könnten unser Kind leicht den Namen geben, den wir für sie ausgesucht haben und unsere Eheschließung würde für mich auch durch unsere Ringe schon ausreichend besiegelt sein. Allerdings so funktioniert dies halt nicht in Bundesrepublik Deutschland und irgendwie ergibt dies ja ebenfalls all das auch Sinn.

Wir wenigstens mussten zunächst sehr lange Zeit auf einen Termin für die Hochzeit abwarten. Wir mochten im Prinzip alles schnellstmöglich abhaken & da wir beide die Feier sowieso in dem durch Bekannte geleitete Restaurant veranstalten wollten, wäre alles auch auf die Schnelle gegangen. In dem Sommer sollte die Hochzeit jedoch auf alle Fälle sein. Wir riefen also somit beim „Standesamt“ an & hatten mit Erstaunen zu sehen, dass eine Menge Tage ausgebucht gewesen sind. Für mich und meine Frau ist es bedeutsam gewesen am Wochenende zu feiern und da war äußerst lange kaum etwas verfügbar. Wir haben daraufhin das alternative Datum erhalten, der aber erst vier Monate danach sein würde. Für uns beide wäre dies grade noch so passabel.
An dem Hochzeitstag kamen wir daher mit der engsten Familie zum Standesamt und heirateten dort. Es war alles sehr locker und abgesehen von ein paar Unterlagen benötigten wir nichts weiter. Für mich und meine Frau ist es insbesondere schön gewesen, weil der Standesbeamte noch einige Sätze sagte, die exakt das widerspiegelten, was meine Frau und ich uns vorgestellt hatten.

Etwa 7 Monate nach unserer Heirat kam unsere erste Tochter auf die Welt. Spätestens nach einer Woche muss einer die Entbindung jenem „Standesamt“ mitteilen. Dort wird daraufhin eine Geburtsurkunde ausgestellt. Für uns war dies ein großer Schritt, weil meine Frau und ich uns bis zuletzt nicht beim Babynamen einig wurden und ihn dort dann bestimmen mussten. Weil meine Ehefrau und ich auch nach unserer Ehe unsre persönlichen Nachnamen behielten, war ebenfalls ihr Nachname bis zu guter Letzt nicht festgelegt. Nur kurz vor unserem Besuch beim Standesamt wurden meine Frau und ich beide uns einig. Unsere Tochter trägt ab jetzt meinen Familiennamen sowie den Rufnamen, welchen meine Frau ausgewählt hat, der mir persönlich aber inzwischen ebenfalls sehr zusagt.

Ich bete, meine Frau und ich müssen nicht ein weiteres Mal zum „Standesamt“, abgesehen es kommt zu dem 2. Kind.. Sonst müssten meine Frau und ich da bloß nochmal im Fall eines Todes oder für eine Scheidung eintrudeln.